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Presse 2017-06-06T09:36:25+00:00

Pressestimmen

SZ, August 1998 Nr. 200, S.18, Helmut Mauro

“Die Kluge“ im Theatron … die „Kluge“ war zweifellos der Höhepunkt dieser Unternehmung, die tatsächlich viele Jugendliche anlockte…. Obwohl sich stimmlich nicht alle Beteiligten auf gleicher Höhe bewegten- herausragend: die „Kluge“ Miriam Kaltenbrunner- so überzeugte doch über weite Strecken die Geschlossenheit des Ensembles.
Vorbildlich dagegen die instrumentale Begleitung unter Hartmut Zöbeley, der das Ensemble rhythmisch sicher über die Fallstricke der Partitur lenkte.

SZ, 24.08.2001, Egbert Tholl

„…Tags darauf bewiesen dann Dirigent Hartmut Zöbeley, die Munich Festival Players und drei prächtige Sänger, daß gute Musik nichts weiter braucht, als gut musiziert zu werden. Zwar hüpften vor den 5000 (!) Zuschauern ein paar Commedia-dell`arte-Figuren herum, doch sind die ganz putzig und nicht weiter störend, wärend Kobie van Rensburg, kürzestfristig einspringender Gärtnerplatzliebling, mit Verve, Schmelz und Ironie neapolitanische Gassenhauer singt und spielt und damit sehr überzeugend ein völlig neues Repertoire für sich entdeckt.
Dazu zaubert Zöbeley einen wunderschönen Schellack-Klang. Zuvor gibt´s Pergolesis „La Serva Padrona“ als halbszenische Bravournummer für Otto Katzameier (mit eleganter Parlando-beweglichkeit eingesprungen) und Maria Celegidis, die von Beginn die Herrin ist- mit umfassender Schönheit in Sopran und Physis. Dann singt sie noch vom „Americano“ – und die Sehnsucht nach dem Süden erfüllt sich.

Referenzen

Yehudi Menuhin -> PDF
Christian Ude – Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München -> PDF
Prof. Rolf Reuter – Generalmusikdirektor -> PDF
Wolfgang Schneiderhahn -> PDF
Veronica Carstens -> PDF

SZ, 08.08. 2002, Johannes Rubner

„RICHTIGE MISCHUNG“ – Als sich das Geschehen doch mehr auf die Bühne verlagern wollte schwieg aber die Menge still und überließ der „Sinfonietta“ unter Hartmut Zöbeley die Initiative… Tschaikowskys „Capriccio Italien“ als Anheizer hatte gleichermaßen Biß und Schmelz…
Die Solistin des Abends, die griechische Sopranistin Dimitra Theodossiou…, seit 16 Jahren in München und derzeit (leider) nur an den Bühnen anderer Städte hoch im Kurs, pflegt die Gestik und den koketten Charme einer Diva. Sie sucht eine Dramatik im Leisen, formt Töne, die aus dem Nichts zu kommen scheinen und doch eng an den Körper gebunden sind, die innere Substanz haben. …Ein Programm zum Mitklatschen und dank all der südländischen Melancholie, zum Mitweinen. Offenbar genau die richtige Mischung, gemessen an den vielen glücklichen Gesichtern sogar noch später in der U-Bahn.

SZ, 09.02.2004, Johannes Rubner

„GELUNGENE BASISARBEIT“- Hartmut Zöbeley und das Orchester „Sinfonietta“
(Berg/Violinkonzert)…doch dürfte Zöbeley insgesamt nicht allzu große Schwierigkeiten gehabt haben, sein sehr expressives Konzept umzusetzten. Genauso wird sich der junge Daniel Röhn, als Solist eingesprungen für Arabella Steinbacher nicht allzu unwohl gefühlt haben. Röhn spielte seinen Part überlegt und überlegen, sympathisch ernst und uneitel und drang entschieden ins musikalisch Innere vor…