Anja Verbeek von Loewis

Anja Verbeek von Loewis

Anja Verbeek von Loewis – Bildende Künstlerin–

 

 

Aufgewachsen mit Malerei, Theater, Tanz und Dichtkunst, studierte Anja Verbeek von Loewis Europäische und Orientalische Kunstgeschichte in Bonn. Stipendien in Florenz. Sie spielte am Stadttheater Bonn unter R. Noelte und war beteiligt an Filmprojekten von E. Reitz und F. Schuller. In München studierte sie ab 1985 Freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Robin Page; Meisterschülerin und Diplom mit Auszeichnung 1992. Über Stipendien und Reisen entstehen interessante Projekte, wie 2014 die großen Pigmentbilder ‚Threshold Voltage’ in Edmonton, Kanada. Die Arbeiten von Anja Verbeek von Loewis sind weltweit in privaten und öffentlichen Sammlungen. Für Kinder malte und schrieb sie mehrere Kinderbücher.

Weitere Informationen zur Künstlerin: www.verbeek-von-loewis.de

 

„Die Aquarelle, die hier zusammen getragen sind, haben die Spontaneität des einen Gusses, doch dieser ist wohl vorbereitet. Das bezieht sich nicht nur auf die Technik der Farbherstellung, sondern meint mehr. Die Leichtigkeit des Arms, der die Figuren auf das Blatt am Boden setzt, die Disziplin, die den Pinselduktus, den Sprung, den Flug, den Rausch im rechten Augenblick bremst, kommen aus der Tanzerfahrung des eigenen Körpers…Jede einzelne Figur ist namenlos neu.“

(Wibke von Bonin)

 

„Bewegung ist für Anja Verbeek von Loewis jedoch nicht nur eine Möglichkeit, die facettenreiche Erscheinung der menschlichen Figur in Komposition oder Ornament aufzulösen. Vielmehr sind Bewegung und Tanz Ausdrucksspiel eines Innenbildes des Menschen. Der künstlerische Blick auf den Tanz erfährt damit eine subtile Veränderung der Perspektive.“

(Joachim Kaak)

 

„Ihre Arbeiten sind nur dann richtig einzureihen, wenn man weiß, dass Anja Verbeek von Loewis auch von der Körperarbeit herkommt. Sie ist eine ausgezeichnete Tänzerin, beschäftigte sich ausführlich mit Pantomime und Maske und scheute auch auf diesem Sektor die Bühne nicht. Ihre Bilder stehen in einem Bereich zwischen Innen und Außen, zwischen Weltinnenraum, Meditation und Kontemplation und Auseinandersetzung mit der Außenwelt.“

(Rudolf Seitz)

 

„In ihrer aquarellierten Werkreihe namens „Inbilder“ macht Anja Verbeek von Loewis wiederum das Urbildhafte des Menschen im Nachklang auf die für sie seit einem Kindheitserlebnis in Altamira sehr eindrückliche Höhlenmalerei manifest. Als rhythmisch beschwingte, teils mit Flügeln ausgestattete Figurationen, als tanzende Schattengestalten reflektiert sie ihre menschlichen Urgestalten wie im Fluss der Zeit zwischen Vergangenheit und Zukunft wandelnd.“

(Birgit Sonna)